Allgemein

Effektive Jugendpflege nach CDU-Konzept

Im November stand unser Konzept zur Jugendpflege das erste Mal auf den Tagesordnungen von Ausschüssen und Gemeindevertretung. Im Dezember steht die Abstimmung darüber an. Es wurde schon Einiges darüber geschrieben – die Koalition aus SPD und KAH hat sich regelrecht als Fan unserer Idee bekannt.  Was wollen wir genau?

Unser Konzept besteht aus drei Hauptsäulen.

  1. Ein solider finanzieller Rahmen

Damit Jugendpflege-und Jugendsozialarbeit effektiv betrieben werden können, muss ihm Haushalt ein fester Posten verplant werden, aus dem der Etat für Honorar für den/die Jugendpfleger sowie Einzelprojekte abrufbar sind. Als sinnvoll erachten wir dabei eine männliche und eine weibliche Person, die in ihrem Kompetenzrahmen grundsätzlich viel Spielraum erhalten sollen, um möglichst viele der Jugendliche, egal welchen kulturellen und sozialen Hintergrunds, zu erreichen und ihr Potenzial ausloten und ausschöpfen zu können.

  1. Begleitende Zusammenarbeit mit dem Sozialausschuss

Die Gemeinde darf sich, trotz großzügiger Gestaltungsspielräume, nicht aus der Jugendpflege entziehen, denn daran scheiterten die letzten Versuche. Stattdessen wollen wir eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Sozialausschuss. Das heißt konkret, dass das Thema Jugendpflege ein stetig wiederkehrender Tagesordnungspunkt in den Ausschusssitzungen sein muss. Insbesondere soll das Konzept in Facetten des Ehrenamts, der Netzwerkbildung mit anderen Gemeinden und der Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit der Ernst-Göbel-Schule fortwährend ausgearbeitet werden. Jugendarbeit ist ein Thema, dass die Gesellschaft als Ganzes angeht.

  1. Eine feste Räumlichkeit als Ankerpunkt

Wie viele Jugendgenerationen vor der jetzigen fehlte es bereits an einem festen Treffpunkt, an dem man sich begegnen, sich austauschen und gemeinsam etwas unternehmen konnte? In unseren Augen sind das bereits zu viele. Ein Raum der Begegnung, des Austauschs und ein Raum, indem man gemeinsam Spaß haben kann – am Fußballkicker, mit Snacks und Getränken oder auch beim gemeinsamen Lernen. Das ist es, was wir neben der Arbeit im öffentlichen Raum wollen. Ein Ort, der durch die Arbeit der Jugendlichen stetig weiterentwickelt werden kann. Von der Grundausstattung zum individuellen Jugendraum.

 

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, laden wir Sie herzlich dazu ein, uns anzusprechen und insbesondere auch dazu, die nächste Sozialausschusssitzung am 06. Dezember um 20 Uhr im Bürgerhaus zu besuchen. Zu Gast wird unter anderem ein engagierter und erfolgreicher Jugendsozialarbeiter der Stadt Erbach sein, den wir eingeladen haben und der sich gerne bereit erklärt hat, für alle noch offenen Fragen zur Verfügung zu stehen.

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