Allgemein

Prüfantrag „Haus der Vereine“ mehrheitlich abgelehnt

Die Möglichkeit an Freizeitaktivitäten zu planen, zu gestalten und umzusetzen ist ein sehr wichtiger Ausgleich im Alltag und verbindet generationsübergreifend Jung und Alt. Vereine bilden dabei den Anker dieser Planung. In Ihnen organisieren sich Bürger nahezu jeden Alters und sozialen Herkunft. Gerade kleine Vereine, die entweder gar keine oder keine umfangreiche finanzielle Förderung erfahren, könnten von einem Raumangebot durch die Gemeinde profitieren. Als Bindeglied könnte der Generationenverein fungieren. Zudem könnten wir die Jugendpflege darin integrieren. Für dieses Projekt hat sich bisher nämlich leider auch noch keine endgültige Räumlichkeit gefunden; eine Anmietung fand bisher nicht statt.In der Sitzung der Gemeindevertretung am 18. Dezember 2017 brachten wir einen Prüfantrag ein, der sich mit eben diesem Thema beschäftigte. Geprüft werden sollte, ob zu diesem Zweck eine Immobilie im Ortskern, beispielsweise die „Alte Schmiede“ in der Wilhelminenstraße, durch die Gemeinde gekauft werden könne. Zu unserem Bedauern wurde dieser Antrag abgelehnt. Was ist daran so besonders? Während man uns vorwarf, einen „Schaufensterantrag“ gestellt zu haben, bekam man zunehmend den Eindruck, die SPD ziehe ihren ganz eigenen Nutzen aus diesem Antrag. Mit Jugendarbeit könne man eben gut Presse machen, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. An dieser Stelle müssen wir ganz klar sagen: Nein, Herr Richter. Mit Jugendarbeit macht man eben keine Presse, Gelegenheiten hätte es während der intensiven Phase der Zusammenarbeit im Arbeitskreis zu Genüge gegeben. Mit Jugendarbeit spielt man nicht, denn das würde bedeuten, den Jugendlichen nicht mit dem nötigen Respekt zu begegnen.

Vielmehr ging es in unserem Antrag darum, prüfen zu lassen, ob es im Ortskern eine Möglichkeit gibt, den Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen zu stärken und einen Ort der Begegnung dafür bereitzustellen. Im Detail geklärt werden hätten dann zum einen noch die konkrete Beteiligung einzelner Vereine sowie die konkreten Finanzierungsmöglichkeiten, weshalb es sich auch um einen Prüfantrag handelte. Dass man sich seitens der SPD, der KAH und der Grünen noch nicht einmal im Ansatz mit dem Themenkreis an sich beschäftigen wollte, empfinden wir als äußerst unverständlich und, um den Kreis zu schließen, als Schaufensteraktion, denn offenbar wurde der Antrag von der falschen Fraktion gestellt.

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